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Im Wald gestrandet

Sie träumen vom Paradies und landen in der Hölle: Der Weg nach Europa endet für viele junge Afrikaner in Marokko. Wenn sie gewusst hätten, was sie dort erwartet, wären sie nie aufgebrochen.

Ausgeliefert: Ein schwarzafrikanischer Flüchtling versteckt sich im Wald, der unweit der Grenze zur spanischen Exklave Melilla liegt.
Ausgeliefert: Ein schwarzafrikanischer Flüchtling versteckt sich im Wald, der unweit der Grenze zur spanischen Exklave Melilla liegt.
Alberto Estevez, Keystone
Der Tag, den Gott für sie ausgesucht hat, wird kommen – so oder so: Migranten auf dem Berg über Melilla. (Archiv)
Der Tag, den Gott für sie ausgesucht hat, wird kommen – so oder so: Migranten auf dem Berg über Melilla. (Archiv)
Abdelhak Senna, AFP
Die Polizei schaut jeden Tag vorbei. Wer nicht schnell genug ist, den verprügeln sie: Biwak im Wald von Gourougou. (März 2013)
Die Polizei schaut jeden Tag vorbei. Wer nicht schnell genug ist, den verprügeln sie: Biwak im Wald von Gourougou. (März 2013)
Amir Ali
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Unter ihm liegt das Paradies. Er kann es von seinem Berg aus sehen. Jeden Tag, auch bei Nebel und Regen. So nah ist es. Tausende Kilometer hat er zurückgelegt, seit er seine Familie in Gabun verlassen hat. Die grosse Wüste hat er durchquert und viele Grenzen überschritten. Nie war er seinem Ziel näher. Und nie war das gelobte Land so unerreichbar wie hier. «Ich mag nicht mehr. Ich bin müde», sagt Lapapy. Sein Blick geht ins Leere. Sein Gesicht zuckt.

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