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Im Würgegriff der Warlords

Die Sicherheitslage in Libyen ist katastrophal, das Parlament trifft sich in einem Hotel. Keine Partei kann das Land allein beherrschen.

Nach Gefechten zurückgeblieben: Ein ausgebrannter Lastwagen in Bengasi. Foto: Reuters
Nach Gefechten zurückgeblieben: Ein ausgebrannter Lastwagen in Bengasi. Foto: Reuters

Es sind ziemlich genau drei Jahre her, dass die Welt nach Libyen schaute. Dort starb Muammar al-Ghadhafi – grausamer Herrscher über mehr als vier Jahrzehnte – einen grausamen Tod. Bei den Wirren seither sind viele Menschen umgekommen, neun allein am Sonntag, mindestens 75 in den letzten sechs Tagen. Und die Welt schaut nach Irak und Syrien, aber nicht nach Libyen. Dabei lässt sich hier nicht nur das geradezu modellhafte Scheitern demokratischer Institutionen beobachten, sondern auch die allmähliche Regionalisierung eines im Grunde lösbaren Machtkampfes.

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