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In Nidau gestartet, jetzt im Kerker in Syrien

Die Recherche von Redaktion Tamedia-Reporter Kurt Pelda zeigt, wie drei Schweizerinnen dem IS verfielen und nach Syrien reisten. Die hiesigen Behörden wollen ihnen nicht helfen.

Kurt Pelda
Laut Zählung des Nachrichtendienstes sind insgesamt 79 Personen mit Bezug zur Schweiz nach Syrien und in den Irak gereist: Gefangene IS-Kämpfer in Djezire, Syrien. Foto: Emilien Urbano (Laif)
Laut Zählung des Nachrichtendienstes sind insgesamt 79 Personen mit Bezug zur Schweiz nach Syrien und in den Irak gereist: Gefangene IS-Kämpfer in Djezire, Syrien. Foto: Emilien Urbano (Laif)

Es ist ein gesichtsloser Betonklotz mit Flachdach, in dem Martina R.* ihre letzten Tage in Biel verbringt. Unten, neben dem Eingang des vierstöckigen Eckhauses, ist ein Kleidergeschäft untergebracht, darüber Mietwohnungen mit grauen Rollläden an einer ebenso grauen, heruntergekommenen Fassade. Es ist die Vergangenheit. Inzwischen befindet sich Martina R. in Syrien, in Gefangenschaft kurdischer Milizen.

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