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«Es ist ein blutiges Spiel im Gang»

Als ob es die Einigung auf der Münchner Sicherheitskonferenz nie gegeben hätte: In Syrien wird weiter gekämpft und gebombt. Friedensforscher Hans-Georg Ehrhart erklärt die Mechanismen dahinter.

Luca De Carli
Über 280'000 Menschen sind im 2011 ausgebrochenen Bürgerkrieg ums Leben gekommen, Millionen mussten aus ihren Heimatstädten fliehen: Trümmer nach einem Luftangriff auf die von Rebellen gehaltene Stadt Idlib.
Über 280'000 Menschen sind im 2011 ausgebrochenen Bürgerkrieg ums Leben gekommen, Millionen mussten aus ihren Heimatstädten fliehen: Trümmer nach einem Luftangriff auf die von Rebellen gehaltene Stadt Idlib.
Omar Haj Kadour, AFP
Verbündete des Assad-Regimes: Ein russischer Su-34-Kampfjet in der Luftwaffenbasis Hemeimeem in Syrien. (16. Dezember 2015)
Verbündete des Assad-Regimes: Ein russischer Su-34-Kampfjet in der Luftwaffenbasis Hemeimeem in Syrien. (16. Dezember 2015)
Vadim Savitsky/Russian Defense Ministry Press Serv, Keystone
Ein Mann sucht nach einem Luftangriff im Norden von Aleppo nach Überlebenden. (19. Juli 2016)
Ein Mann sucht nach einem Luftangriff im Norden von Aleppo nach Überlebenden. (19. Juli 2016)
Thaer Mohammed, AFP
Kinder in einem teilweise zerstörten Haus in Aleppo: Zehntausende Menschen harren weiterhin in der umkämpften syrischen Metropole aus. (11. Februar 2016)
Kinder in einem teilweise zerstörten Haus in Aleppo: Zehntausende Menschen harren weiterhin in der umkämpften syrischen Metropole aus. (11. Februar 2016)
Keystone
Gemäss dem Roten Kreuz sind die Lebensbedingungen für die verbliebenen Menschen äusserst prekär: Ein Junge unterwegs in einem Trümmerfeld. (11. Februar 2016)
Gemäss dem Roten Kreuz sind die Lebensbedingungen für die verbliebenen Menschen äusserst prekär: Ein Junge unterwegs in einem Trümmerfeld. (11. Februar 2016)
Keystone
Mit Luftschlägen unterstützt Russland das Vorrücken der syrischen Armee auf Aleppo: Eine Aufnahme des russischen Verteidigungsministeriums zeigt einen Einschlag nahe Aleppo. (1. Februar 2016)
Mit Luftschlägen unterstützt Russland das Vorrücken der syrischen Armee auf Aleppo: Eine Aufnahme des russischen Verteidigungsministeriums zeigt einen Einschlag nahe Aleppo. (1. Februar 2016)
In Syrien wird seit bald fünf Jahren gekämpft: Ein Kämpfer der Rebellen in Aleppo im zweiten Kriegsjahr. (September 2012)
In Syrien wird seit bald fünf Jahren gekämpft: Ein Kämpfer der Rebellen in Aleppo im zweiten Kriegsjahr. (September 2012)
Keystone
Die Angriffe auf Aleppo haben eine Fluchtwelle in Richtung der türkisch-syrischen Grenze ausgelöst.
Die Angriffe auf Aleppo haben eine Fluchtwelle in Richtung der türkisch-syrischen Grenze ausgelöst.
Keystone
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Das syrische Regime will keine Waffenruhe, Russland und die Türkei bombardieren weiter, und auch die Rebellen in Aleppo glauben nicht an den letzte Woche auf der Münchner Sicherheitskonferenz vereinbarten Friedensplan. Hat sich jede Hoffnung auf eine diplomatische Lösung zerschlagen?

Es sieht momentan wirklich düster aus. Aber es gibt keine andere Möglichkeit, als eine diplomatische Lösung zu finden. Was wäre die Alternative? Werden die Kämpfe einfach fortgesetzt, droht die totale Eskalation.

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