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Iran: Islamische «Weltrevolution» vor der Vollendung

Der Sturz von Ägyptens Präsident Hosni Mubarak ist für Teheran der Anfang vom Ende der Vollendung der islamischen Revolution.

Dass der Abgang des von den verhassten USA unterstützten Mubarak ausgerechnet am 32. Jahrestag der islamischen Revolution im Iran erfolgte, sieht die Führung in Teheran als gutes Omen. Für die iranische Opposition und Washington ist diese Interpretation dagegen eine bewusste Umdeutung, mit der Teheran von den Spannungen im eigenen Land ablenken will.

«Das Zusammenfallen des Sturzes von Mubarak mit dem Jahrestag der islamischen Revolution im Iran zeigt, dass der 11. Februar der Tag des Sieges der Völker der Region ist und der Tag des Scheiterns der USA und des Zionismus» Israels, sagte am Samstag der Sekretär des Obersten Sicherheitsrates im Iran, Said Dschalili, in Teheran. «Mit 30-jähriger Verspätung haben Mubarak und seine amerikanischen Unterstützer die Stimme des ägyptischen Volkes erhört.»

Schon Anfang Februar hatte das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, die Aufstände in Tunesien und Ägypten als «Zeichen des islamischen Erwachens» in der Welt bezeichnet und zur Gründung islamischer Regierungen in den betroffenen Staaten aufgerufen. Tunesien und Ägypten seien der Anfang der der Schlussphase einer islamischen «Weltrevolution», schlug Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad am Freitag bei den Feiern zur iranischen Revolution 1979 in dieselbe Kerbe. «Wir werden bald einen neuen Nahen Osten ohne Amerikaner und ohne das zionistische Regime (in Israel) sehen».

AFP

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