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Netanyahu kritisiert Westen bei Atomverhandlungen

Der Iran will sich bei den Atomverhandlungen auf keinen Termin behaften lassen. Der israelische Ministerpräsident wirft dem Westen vor, zu lasch zu verhandeln.

«Westen knickt ein»: Benjamin Netanyahu an einer Kabinettssitzung in Jerusalem.
«Westen knickt ein»: Benjamin Netanyahu an einer Kabinettssitzung in Jerusalem.
EPA / Atef Safadi / Pool Pool, Keystone

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat dem Westen abermals eine zu nachgiebige Haltung bei den Atomverhandlungen mit dem Iran vorgeworfen. Sie würden bei den Gesprächen «einknicken», während die Regierung in Teheran weiter gegen den Westen Stimmung mache, sagte Netanyahu.

Er reagierte damit auf Aussagen des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Khamenei, der erklärt hatte, der Kampf gegen «arrogante Mächte» wie die USA werde ungeachtet des Ausgangs der Atomgespräche weitergehen. Der Iran verstecke seine Absichten nicht, sagte Netanyahu, und es sei ein Fehler, ihm nachzugeben.

Endgültiges Abkommen noch nicht in Sicht

In den Atomverhandlungen mit den Weltmächten sieht sich die Führung in Teheran nach iranischen Angaben an keine Frist mehr gebunden. Das verlautete aus offizieller iranischer Quelle am Verhandlungsort in Wien. Die derzeitige Verhandlungsrunde sollte eigentlich bis zum 30. Juni zu einem endgültigen Abkommen führen, wurde aber wegen einer ausbleibenden Einigung bereits mehrfach verlängert.

(AFP)

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