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IS erobert Regierungssitz in Ramadi

Die Offensive des Islamischen Staats im umkämpften Ramadi geht ungebremst voran. IS-Kämpfer haben den Regierungssitz der Provinz-Hauptstadt eingenommen.

Versuchen verzweifelt, Ramadi gegen die IS-Kämpfer zu verteidigen: Irakische Sicherheitskräfte während Kämpfen in der Stadt. (14. Mai 2015)
Versuchen verzweifelt, Ramadi gegen die IS-Kämpfer zu verteidigen: Irakische Sicherheitskräfte während Kämpfen in der Stadt. (14. Mai 2015)
Keystone

In der umkämpften irakischen Stadt Ramadi hat die Jihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) das Hauptquartier der Regierung erobert. Die IS-Kämpfer übernahmen am frühen Nachmittag die Kontrolle über das Regierungsgebäude und hissten dort ihre schwarze Flagge.

Am Donnerstag hatte der IS mit einer neuen Offensive auf die Hauptstadt der Provinz Anbar im Westen des Irak begonnen. Mit der Eroberung des Regierungskomplexes kontrolliert die Jihadistenmiliz die Provinzhauptstadt nun nahezu komplett.

Die Regierung kämpft seit Monaten gegen die IS-Miliz, die im Juni vergangenen Jahres nördlich und westlich von Bagdad eine Offensive gestartet hatte. Der Konflikt zwischen der Zentralregierung in Bagdad und den sunnitischen Aufständischen trieb nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) fast drei Millionen Menschen in die Flucht.

SDA

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