Zum Hauptinhalt springen

IS verliert bis zu 30 Prozent seines Gebietes

Seit letztem August flog die internationale Koalition 3244 Luftangriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Die Jihadisten werden im Irak und in Syrien langsam aber sicher zurückgedrängt.

Zurückgedrängt: Zerstörte IS-Basis im Irak. (12. März 2015)
Zurückgedrängt: Zerstörte IS-Basis im Irak. (12. März 2015)
Reuters

Die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat seit Beginn einer internationalen Gegenoffensive nach Angaben des Pentagon im Irak zwischen 25 und 30 Prozent an Territorium verloren. Das US-Verteidigungsministerium rechnet aber nach wie vor mit einem langen Kampf.

«Der IS ist nicht mehr die dominierende Kraft auf 25 bis 30 Prozent der besiedelten Gebiete im Irak», in denen er noch im August «vollständige Bewegungsfreiheit» gehabt habe, erklärte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Steven Warren, in Washington.

Der Sprecher führte aus, die Jihadisten hätten auf 13'000 bis 17'000 Quadratkilometern die Kontrolle verloren, insbesondere im Norden und im Zentrum des Irak. Der IS werde nun «langsam zurückgedrängt», dies sei aber «ein langer Kampf».

Über 3200 Luftangriffe seit August

Auf dem Höhepunkt der militärischen Erfolge des IS im August vergangenen Jahres hatte eine internationale Koalition unter der Führung der USA mit Luftangriffen eingegriffen. Seitdem flogen sie nach Angaben des Pentagon 3244 Angriffe gegen den IS, davon 1879 im Irak und 1365 in Syrien. Etwa 80 Prozent der Bombardements wurden von US-Kampffliegern absolviert.

Zur Lage in Syrien sagte Warren, dort habe der IS «seinen umfassenden Einfluss behalten». Die Jihadistenmiliz habe Gebiete rund um die an die Türkei grenzende Stadt Kobane verloren, dafür aber rund um Damaskus und Homs Gebietsgewinne gemacht. Dazu zähle auch ihr Stützpunkt im Flüchtlingslager Jarmuk.

US-Präsident Barack Obama wollte am Dienstag den irakischen Regierungschef Haider al-Abadi empfangen. Bei den Gesprächen im Weissen Haus steht das Vorgehen gegen den IS im Vordergrund.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch