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«IS-Offensive in Kobane gerät ins Stocken»

Widersprüchliche Meldungen aus Kobane: Während die US-Armee der Meinung ist, dass der Vormarsch des IS gestoppt wurde, melden andere Quellen heftige Gefechte.

Weiterhin eine umkämpfte Stadt: Ein kurdischer Kämpfer in Kobane. (14. November 2014)
Weiterhin eine umkämpfte Stadt: Ein kurdischer Kämpfer in Kobane. (14. November 2014)
AP Photo/Jake Simkin
Die Kämpfe halten an: Explosion in Kobane. (24. Oktober 2014)
Die Kämpfe halten an: Explosion in Kobane. (24. Oktober 2014)
Sedat Suna/EPA
Die Jihadisten kontrollieren Teile der Grenze zur Türkei: IS-Kämpfer auf der syrischen Seite nahe der türkischen Ortschaft Sanliurfa. (1. Oktober 2014)
Die Jihadisten kontrollieren Teile der Grenze zur Türkei: IS-Kämpfer auf der syrischen Seite nahe der türkischen Ortschaft Sanliurfa. (1. Oktober 2014)
Sedat Suna/EPA
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Über die Lage in der umkämpften nordsyrischen Kurdenstadt Kobane gibt es widersprüchliche Angaben: Während Aktivisten von einem Vorrücken der Jihadistenorganisation Islamischer Staat berichten, spricht die US-Armee davon, die Offensive sei vorerst gestoppt worden.

Die Offensive der Extremisten sei ins Stocken geraten, sagte ein Vertreter der US-Zentralkommandos am Donnerstag. Die kurdischen Kämpfer seien mit Unterstützung der US-geführten Militärallianz in der Lage, die Stadt weiter zu verteidigen. Der Frontverlauf in Kobane habe sich seit mehr als einer Woche nicht verändert.

Andere Angaben macht die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Demnach lieferten sich beide Seiten am Donnerstag weiter heftige Gefechte. Die IS-Miliz soll ihre Kontrolle über den Norden und das Zentrum der Stadt ausgebaut haben.

Die Lage vor Ort ist höchst unübersichtlich. Die Angaben der Beobachtungsstelle, die der syrischen Opposition nahesteht, sind von unabhängiger Seite nur schwer überprüfbar.

Die Kurden warten zudem auf Verstärkung durch Kämpfer aus dem Irak. Nach Angaben der türkischen Regierung soll 200 irakischen Peschmerga-Kämpfern die Einreise über die türkische Grenze ins nahegelegene Kobane genehmigt werden.

SDA/chk

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