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Israel finanzierte IS-Verbündete

Die im Iran aktive pakistanische Terrorgruppe Jundallah wurde jahrelang vom israelischen Geheimdienst Mossad finanziert. Am Montag schwor sie Israels Todfeinden Gefolgschaft.

Militärparade des Islamischen Staats in Raqqa, der proklamierten Hauptstadt des IS-Kalifats: Die Terrormiliz erhielt diese Woche mindestens verbal Unterstützung von der aus Pakistan heraus vor allem im Iran operierenden Terrorgruppe Jundallah.  (30. Juni 2014)
Militärparade des Islamischen Staats in Raqqa, der proklamierten Hauptstadt des IS-Kalifats: Die Terrormiliz erhielt diese Woche mindestens verbal Unterstützung von der aus Pakistan heraus vor allem im Iran operierenden Terrorgruppe Jundallah. (30. Juni 2014)
Reuters
Abdolhamid Rigi, Bruder des Jundallah-Anführers Abdolmalek Rigi, an einer Pressekonferenz der iranischen Behörden in Zahedan. Rigi erklärte dabei, die sunnitische Terrorgruppe werde von den USA und von al-Qaida finanziell unterstützt. (25. August 2009)
Abdolhamid Rigi, Bruder des Jundallah-Anführers Abdolmalek Rigi, an einer Pressekonferenz der iranischen Behörden in Zahedan. Rigi erklärte dabei, die sunnitische Terrorgruppe werde von den USA und von al-Qaida finanziell unterstützt. (25. August 2009)
Morteza Nikoubazl, Reuters
US-Präsident George W. Bush und der CIA wiesen die Vorwürfe des Iran, hinter Jundallah zu stehen, vehement von sich. Von den Mossad-Aktivitäten wussten sie offenbar nichts. (24. Juli 2003)
US-Präsident George W. Bush und der CIA wiesen die Vorwürfe des Iran, hinter Jundallah zu stehen, vehement von sich. Von den Mossad-Aktivitäten wussten sie offenbar nichts. (24. Juli 2003)
Larry Downing, Reuters
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Die Berichte aus Pakistan klangen erstaunlich: Abgesandte der Terrormiliz Islamischer Staat hätten sich vergangene Woche mit den Führern von Jundallah getroffen, einer radikalen Terrortruppe in der Provinz Baluchistan an der pakistanischen Grenze zum Iran. In der Vergangenheit war Jundallah wiederholt durch brutale Anschläge im Iran aufgefallen. Anfang November bekannte sich die Gruppe ausserdem zu einem Selbstmordanschlag auf den pakistanischen Grenzposten Wagah, bei dem 65 Menschen getötet wurden.

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