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«Israel ist auf dem rechten Auge blinder geworden»

Die jüngsten Anschläge ultraorthodoxer Juden rücken den «jüdischen Terrorismus» in den Fokus. Yves Kugelmann, Chefredaktor des jüdischen Wochenmagazins «Tachles», über Fundamentalismus in Israel.

«Siedlungen zerstören Israel»: Linke Aktivisten demonstrieren in Tel Aviv, nachdem ein Brandanschlag Ultraorthodoxer auf ein palästinensisches Haus in der Westbank einem Kleinkind das Leben gekostet hat (1. August 2015).
«Siedlungen zerstören Israel»: Linke Aktivisten demonstrieren in Tel Aviv, nachdem ein Brandanschlag Ultraorthodoxer auf ein palästinensisches Haus in der Westbank einem Kleinkind das Leben gekostet hat (1. August 2015).
Baz Ratner, Reuters

Zwei tote Kinder erschüttern Israel: Eine 16-Jährige wurde am Donnerstag an der Gay Pride in Jerusalem von einem ultraorthodoxen Juden mit einem Messer so schwer verletzt, dass sie starb. Tags darauf verbrannte ein 18 Monate alter palästinensischer Junge nach einem Anschlag auf ein Haus in der Westbank. Seine Familie überlebte, der vierjährige Bruder schwer verletzt. An der Wand prangte ein hebräisches Graffito, ein «price tag», das für die territorialen Ansprüche der jüdischen Siedler steht.

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