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Israel ist machtlos gegen Einzeltäter

Auch am Dienstag gingen Palästinenser auf Israelis los und töteten vier Zivilisten. Die Gewaltspirale dürfte ohne eine politische Lösung kein Ende nehmen.

Alltag im Westjordanland: Eine junge Palästinenserin zielt mit einer Steinschleuder auf eine israelische Militärpatrouille (13. Oktober 2015). Foto: Nasser Shiyoukhi (Keystone)
Alltag im Westjordanland: Eine junge Palästinenserin zielt mit einer Steinschleuder auf eine israelische Militärpatrouille (13. Oktober 2015). Foto: Nasser Shiyoukhi (Keystone)

Die Gewalt in Israel nimmt dramatisch zu. Ein Anschlag folgt auf den anderen, Messerattacken, Angriffe mit Autos und sogar Schüsse forderten am Dienstag vier Todesopfer und zahlreiche Verletzte auf israelischer Seite. Zwei palästinensische Angreifer wurden erschossen. Der blutigste Überfall ereignete sich im Jerusalemer Viertel Armon Hanaziv, als zwei Palästinenser aus dem benachbarten Viertel Jabel Mukaber mit einer Pistole und Messern einen Linienbus überfielen. Einer der beiden Angreifer soll Mitarbeiter der israelischen Telefongesellschaft gewesen sein. Ebenfalls in Jerusalem lenkte ein Palästinenser seinen Pritschenwagen gezielt in eine Gruppe wartender Menschen und stach anschliessend mit einem Messer auf Passanten ein.

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