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Israel lockert Einfuhrverbot für Gazastreifen

20 Lastwagenladungen mit Baumaterial sollen künftig pro Tag in den Gazastreifen gebracht werden dürfen. Die gelockerten Einfuhrregeln sind offenbar Teil des von Ägypten vermittelten Waffenstillstandsabkommens.

Mehr Baumaterial für den Gazastreifen: Ein palästinensischer Handwerker arbeitet auf einer Baustelle in Rafah. (März 2012)
Mehr Baumaterial für den Gazastreifen: Ein palästinensischer Handwerker arbeitet auf einer Baustelle in Rafah. (März 2012)
AFP

Israel hat die Einfuhrbeschränkung für den Gazastreifen entschärft. Erstmals seit 2007 dürfen täglich 20 Lastwagenladungen mit Baumaterial für den privaten Sektor in das Gebiet am Mittelmeer gebracht werden, wie das israelische Radio und Fernsehen am Mittwoch berichtete.

Der Transport werde von der kommenden Woche an beginnen. Die Entscheidung ist offenbar Teil des von Ägypten vermittelten Waffenstillstandsabkommens zwischen Israel und der den Gazastreifen regierenden islamisch-fundamentalistischen Hamas, das die Kämpfe im November beendete.

Israel hatte den Gazastreifen im Jahr 2006 wegen Beschusses mit Raketen- und Mösergranaten sowie der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit abgeriegelt. Die Blockade wurde nach der Machtübernahme der Hamas im Jahr 2007 verschärft. Nur die Einfuhr von Produkten zur Vermeidung einer humanitären Krise war erlaubt. 2010 wurde die Massnahme aufgrund internationaler Kritik gelockert.

SDA/fko

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