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Israel steht in Gedenken an Holocaust still

Die Israelis gedenken der sechs Millionen Juden, die von den Nazis ermordet wurden. Der Schoah-Gedenktag steht dieses Jahr im Zeichen der Kinder – ihnen wird eine besondere Ausstellung in Jerusalem gewidmet.

Zweiminütige Stille: Israelis steigen für die Gedenkminuten aus ihren Autos aus. (16. April 2015)
Zweiminütige Stille: Israelis steigen für die Gedenkminuten aus ihren Autos aus. (16. April 2015)
Baz Ratner, Reuters

Zum Gedenken an die Opfer des Holocaust und an die Helden des jüdischen Widerstands sind Autofahrer und Fussgänger in Israel für zwei Minuten komplett im Stillstand verharrt. Während alle Sirenen im Land um Punkt 10 Uhr vormittags für 120 Sekunden heulten, gedachten die Menschen still den sechs Millionen Juden, die von den Nazis ermordet wurden. Fahrzeuge stoppten, die Insassen stiegen aus und standen mit gesenkten Köpfen neben den Autos.

Der Schoah-Gedenktag hatte in Israel am Mittwoch zum Sonnenuntergang begonnen. In diesem Jahr fanden die 1,5 Millionen Kinder, die in den Vernichtungslagern der deutschen Nationalsozialisten ermordet wurden, besondere Aufmerksamkeit:

Ihnen ist eine Sonderausstellung in der zentralen Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem gewidmet.

Netanyahu vergleicht Iran mit Nazideutschland

Regierungschef Benjamin Netanyahu nutzte die Eröffnungszeremonie am Mittwochabend zu einem Angriff auf die iranische Führung und verglich sie mit den Nationalsozialisten. «So wie die Nazis die Zivilisation auszumerzen suchten und der Herrenrasse die Herrschaft über die ganze Welt verschaffen wollten (...), während sie das jüdische Volk auslöschten, so will der Iran die Region kontrollieren, sich ausdehnen und den jüdischen Staat zerstören», sagte Netanyahu in Yad Vashem.

ncw/lan

AFP/pst

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