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«Israel will den Frieden gar nicht haben»

Mit einer Bodenoffensive in Gaza bekämpft Israel die Hamas. Über Gründe und Folgen der neuen Eskalation im Nahostkonflikt äussert sich Moshe Zuckermann, Geschichtsprofessor in Tel Aviv.

Feiern sich als Sieger: Palästinenser in Gaza-Stadt nach der Einigung auf die Waffenruhe. (26. August 2014)
Feiern sich als Sieger: Palästinenser in Gaza-Stadt nach der Einigung auf die Waffenruhe. (26. August 2014)
AP Photo/Khalil Hamra, Keystone
Jubel in Gaza-Stadt: Eine Familie in einem Auto. (26. August 2014)
Jubel in Gaza-Stadt: Eine Familie in einem Auto. (26. August 2014)
AP Photo/Adel Hana, Keystone
Public Viewing der besonderen Art: Israelis sitzen auf einem Sofa auf einem Hügel der Stadt Sderot und blicken in Richtung Gazastreifen. (12. Juli 2014)
Public Viewing der besonderen Art: Israelis sitzen auf einem Sofa auf einem Hügel der Stadt Sderot und blicken in Richtung Gazastreifen. (12. Juli 2014)
Lefteris Pitarakis, Keystone
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Vor Beginn der israelischen Bodenoffensive in Gaza gab es Signale für einen Waffenstillstand. Weshalb ist es erneut zu einer Gewalteskalation gekommen? Die Hamas hat den Waffenstillstand nicht akzeptiert, weil sie von Israel nicht das bekam, was sie wollte. Die Hamas fordert die Aufhebung der israelischen Blockade, insbesondere die Öffnung der Zugänge auf den Sinai und nach Ägypten für die Versorgung der Bevölkerung im Gazastreifen, die in einer sehr prekären Situation lebt. Zudem verlangt die Hamas die Freilassung von Gefangenen. Weil Palästinenser den Raketenbeschuss auf Israel selbst während der humanitären Feuerpause fortsetzten und weil sich dann herausstellte, dass ein Terrorkommando via einen Tunnel einen Kibbuz angreifen wollte, war klar, dass Israels Regierung reagieren musste.

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