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Israels neue Heldinnen

Frauenfeindliche ultrareligiöse Juden fordern das säkulare Israel zunehmend heraus. Vielen Israeli ist die staatliche Unterstützung der Fanatiker ein Dorn im Auge. Es gibt Frauen, die sich erfolgreich wehren.

In einigen Teilen der israelischen Hauptstadt haben die Religiösen laut Medienberichten Frauen gezwungen, auf separaten Fussgängerwegen zu gehen: Ein ultraorthodoxer Mann geht an einem verunstalteten Poster mit einer Frau in Jerusalem vorüber. (14. Dezember 2011)
In einigen Teilen der israelischen Hauptstadt haben die Religiösen laut Medienberichten Frauen gezwungen, auf separaten Fussgängerwegen zu gehen: Ein ultraorthodoxer Mann geht an einem verunstalteten Poster mit einer Frau in Jerusalem vorüber. (14. Dezember 2011)
Keystone
Demnach wurden Frauen auch gezwungen separate Busse und Kliniken zu gebrauchen: Ein ultraorthodoxer Mann geht an verunstalteten Postern mit Frauen in Jerusalem vorüber. (22. November 2011)
Demnach wurden Frauen auch gezwungen separate Busse und Kliniken zu gebrauchen: Ein ultraorthodoxer Mann geht an verunstalteten Postern mit Frauen in Jerusalem vorüber. (22. November 2011)
Keystone
An der Gegendemonstration Tags darauf war auch Oppositionsführerin Zipi Livni (Mitte) dabei in Beit Shemesh. (27. Dezember 2011)
An der Gegendemonstration Tags darauf war auch Oppositionsführerin Zipi Livni (Mitte) dabei in Beit Shemesh. (27. Dezember 2011)
AFP
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«Setz' Dich nach hinten, Schickse, schäm' Dich» pöbelt ein schwarz gekleideter Mann mit langem Bart eine junge Frau an. Die Soldatin Doron Matlon ist in einem öffentlichen Bus in Jerusalem nach einer Nachtschicht auf dem Heimweg. Was hat sie in den Augen einer Gruppe ultra-orthodoxer Talmudschüler verbrochen? Sie hat sich im Bus in den vorderen Bereich gesetzt und muss sich dafür als «Hure» beschimpfen lassen.

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