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Kleines Land, diplomatische Grossmacht

Dass die Taliban in Katar ihr erstes Auslandsbüro eröffnen, ist ein Erfolg für das nach diplomatischem Einfluss strebende Golf-Emirat. Hinter dem Coup steckt allerdings mehr.

Öl und Gas haben Katar reich gemacht: Inzwischen ist Doha auch regionalpolitisch zum wichtigen Player geworden.
Öl und Gas haben Katar reich gemacht: Inzwischen ist Doha auch regionalpolitisch zum wichtigen Player geworden.
Reuters
Er will in der Welt der Diplomatie mitreden: Emir Sheikh Hamad bin Khalifa Al Thani (hier bei einem Besuch in England vom Oktober 2010).
Er will in der Welt der Diplomatie mitreden: Emir Sheikh Hamad bin Khalifa Al Thani (hier bei einem Besuch in England vom Oktober 2010).
Keystone
Roger Federer ist in Katar eine bekannte Grösse: Beim Tennisturnier 2011 wurde er vom Sohn des Emirs, Prinz Sheikh Joaan bin Hamad al-Thani, empfangen.
Roger Federer ist in Katar eine bekannte Grösse: Beim Tennisturnier 2011 wurde er vom Sohn des Emirs, Prinz Sheikh Joaan bin Hamad al-Thani, empfangen.
Reuters
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So richtig Notiz nahm die westliche Welt von Katar letztmals, als am Fifa-Hauptsitz in Zürich im Dezember 2010 die Fussball-WM 2022 ins Golf-Emirat vergeben wurde. Die katarische Delegation sprang auf und jubelte lauthals. Aufgesprungen ist zu Hause vermutlich auch der Emir, Sheikh Hamad bin Khalifa Al Thani. Die Austragung des weltgrössten Sportanlasses passt ins Bild des sich auf der internationalen Bühne immer deutlicher bemerkbar machenden Kleinstaates.

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