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Köpfen und ausradieren

Gewalttätige Bilderstürme sind die Hauptwaffe der IS-Milizen, aber kein nur islamistisches Phänomen. Christlich-byzantinische Kaiser, Zwingli und Calvin waren militante Zerstörer von Kunstwerken.

Der Islamische Staat zerstörte eine Antikenstätte im Irak. Bearbeitung: Lea Koch

Eine Schreckensmeldung jagt die andere: IS-Terrormilizen haben die 3000 Jahre alte assyrische Ruinenstätte Nimrud mit Bulldozern und schweren Militärfahrzeugen überrollt. Dabei ist noch nicht ganz klar, wie viel von den Palastanlagen und Lamassu-Statuen, den Löwen- oder Stierkörpern mit Flügeln und Menschenköpfen, übrig geblieben ist. Gemäss der irakischen Regierung haben IS-Milizen auch die antiken Stätten von Hatra im Norden des Landes in Schutt und Asche gelegt. Videoaufnahmen von letzter Woche zeigen, wie Jihadisten assyrische Statuen im Museum von Mosul köpfen. Zuvor schon schreckten Medienberichte über die Zerstörung der dortigen Bibliothek auf.

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