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Kompanie? Wie bitte?

Im Namen der Stadt Kobane steckt ein deutsches Wort.

Kobane ist sozusagen aus dem Nichts zu weltweiter Berühmtheit aufgeschossen. Seit Wochen tobt die Schlacht um die kurdische 55'000-Einwohner-Stadt in Syrien; mittlerweile kennt jeder ihren Namen. Er steht für verzweifelten Widerstand der Eingeschlossenen gegen die Mordtruppe des IS.

Der Flecken, aus dem die Stadt wuchs, hat auch einen arabischen Namen. Ain al-Arab, Quelle der Araber, deutet auf Wasserreichtum. Die kurdische Bezeichnung Kobane hat eine ganz andere Bewandtnis. Diese Geschichte führt zurück in das muslimische Vielvölkergebilde, das einst die Türkei mit den meisten arabischen Ländern verband: das 1923 untergegangene Osmanenreich.

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