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Libyen ignorieren wäre fatal

Auch vier Jahre nach Ghadhafis Ende herrscht in Libyen das Chaos. Europa muss in Nordafrika eingreifen, auch aus purem Eigennutz.

2011, als an einer Militärparade die neue Flagge präsentiert wurde, war die Hoffnung gross. Foto: Reuters
2011, als an einer Militärparade die neue Flagge präsentiert wurde, war die Hoffnung gross. Foto: Reuters

Die Spirale der Gewalt dreht sich weiter. In Sirte, der Heimatstadt des 2011 gestürzten libyschen Machthabers Muammar al-Ghadhafi, toben zurzeit heftige Kämpfe zwischen lokalen Stammesangehörigen und Anhängern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Innerhalb von drei Tagen seien dabei über 100 Menschen getötet worden. Seit Ghadhafis Sturz kommt das Land nicht zur Ruhe.

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