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Libyen kandidiert für den Menschenrechtsrat

Die Uno-Vollversammlung schrieb in die Gründungsakte des Menschenrechtsrates, seine Mitglieder sollten mustergültig sein. Dennoch wird sie morgen Donnerstag Libyen in den Rat wählen.

Diplomaten betrachten die von Miquel Barceló gestaltete Decke des Menschenrechtsrats.
Diplomaten betrachten die von Miquel Barceló gestaltete Decke des Menschenrechtsrats.
Keystone

Die Nichtregierungsorganisationen UN-Watch und Freedom House, die sich als «Wachhunde» über eine freie Welt verstehen, forderten kürzlich die Vereinten Nationen dringend auf, Libyen, Angola, Malaysia, Mauretanien und Qatar nicht in den Menschenrechtsrat zu wählen. «In einer Zeit, da die Zahl der Demokratien in Afrika wächst, wäre es eine schreckliche Botschaft an die Welt, falls die Wahl von notorischen Menschenrechtssündern wie Libyen nicht verhindert wird», warnte Thomas Melio von Freedom House. Die beiden «Wachhunde», die der Rechten in den USA und in Israel nahestehen, stehen mit ihrer Kritik nicht allein.

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