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Libyen sucht einen Weg aus dem Chaos

Trotz anhaltender Gewalt haben die Libyer ein neues Parlament gewählt. 1628 Kandidaten bewarben sich um 200 Sitze – aber nicht in allen Regionen.

Seinem Feldzug gegen die Islamisten haben sich auch Teile der Armee angeschlossen: Der pensionierte General Khalifa Haftar.
Seinem Feldzug gegen die Islamisten haben sich auch Teile der Armee angeschlossen: Der pensionierte General Khalifa Haftar.
Reuters

Libyen hat am Mittwoch ein neues Parlament gewählt, das zweite seit dem Sturz von Langzeitdiktator Muammar al-Ghadhafi. Das Interesse ist deutlich schwächer als bei der ersten freien Wahl vor zwei Jahren: Nur 1,5 Millionen der 3,5 Millionen Wahlberechtigten haben sich per SMS registriert. Vor zwei Jahren waren es fast doppelt so viele. Die Wähler bestimmen die Abgeordneten in einem 200-köpfigen Gremium, zu dem auch 32 Frauen gehören sollen.

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