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«Man traut Israel zu viel zu»

Drohungen aus Israel gegen Teheran, US-Agenten in Syrien: Stehen neue Militäreinsätze bevor? Sicherheitsexperte Roland Popp erklärt, wie gefährlich die Lage ist – und was das alles mit den US-Wahlen zu tun hat.

Thomas Ley
Wollen sie iranische Atomanlagen bombardieren? Israels Premierminister Benjamin Netanyahu (2.v.r.) mit seinem Verteidigungsminister Ehud Barak (2.v.l.).
Wollen sie iranische Atomanlagen bombardieren? Israels Premierminister Benjamin Netanyahu (2.v.r.) mit seinem Verteidigungsminister Ehud Barak (2.v.l.).
Ronen Zvulun, Reuters

Israel erwägt gemäss Medienberichten einen militärischen Schlag gegen iranische Atomanlagen noch vor den US-Wahlen. Ein Gerücht, oder ist da wirklich etwas dran?

Ich würde es zumindest nicht bagatellisieren. Aus Israel gibt es seit Jahren deutliche Signale, dass man mit der gegenwärtigen internationalen Handhabung des iranischen Atomprogramms unzufrieden ist. Insbesondere beharrt man darauf, eine militärische «Lösung» grundsätzlich nicht auszuschliessen. Andererseits werden diese Signale oft als Mittel eingesetzt, um Europa und die USA zu einem härteren Sanktionsregime gegen Iran zu bringen.

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