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«Mandela wirkte gezeichnet und eher fragil»

Im Sommer 1990, wenige Monate nach der Haftentlassung, besuchte Nelson Mandela die Schweiz. Der Ex-Diplomat Max Schweizer erinnert sich an die Gespräche mit dem Bundesrat, Finanzprobleme Mandelas und Spannungen mit dessen Frau Winnie.

Zwischenstopp auf Europareise: Nelson Mandela wird bei seinem Besuch in der Schweiz am 9. Juni 1990 in Bern von Bundesrat René Felber, rechts, zu einem Gespräch empfangen.
Zwischenstopp auf Europareise: Nelson Mandela wird bei seinem Besuch in der Schweiz am 9. Juni 1990 in Bern von Bundesrat René Felber, rechts, zu einem Gespräch empfangen.
Keystone
Mandela beim Empfang der Schweizer Anti-Apartheid-Bewegung AAB im Oekumenischen Zentrum des Weltkirchenrates in Genf. (9. Juni 1990)
Mandela beim Empfang der Schweizer Anti-Apartheid-Bewegung AAB im Oekumenischen Zentrum des Weltkirchenrates in Genf. (9. Juni 1990)
Keystone
Im Januar 1992 als Gast am WEF in Davos.
Im Januar 1992 als Gast am WEF in Davos.
Keystone
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Herr Schweizer, wann trafen Sie Nelson Mandela? Das war am 8. Juni 1990, an einem Freitagnachmittag. Ich begrüsste das Ehepaar Winnie und Nelson Mandela mit seiner kleinen Delegation in Genf, um sie in einem Helikopter nach Bern zu begleiten.

Wie kam es dazu? Als Diplomat hatte ich damals die Funktion eines Stellvertretenden Protokollchefs. In dieser Eigenschaft war ich für das Besuchswesen mitverantwortlich.

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