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Mission erfüllt

Für den Westen ist Aleppo zum Symbol der Barbarei geworden, für Russland markiert dessen Fall den Sieg. Putin will nun Friedensverhandlungen unter russischer Führung.

Ein russischer Kampfbomber auf dem syrischen Luftwaffenstützpunkt Hemeimeem. Foto: Vadim Savitsky (Keystone)
Ein russischer Kampfbomber auf dem syrischen Luftwaffenstützpunkt Hemeimeem. Foto: Vadim Savitsky (Keystone)

Wladimir Putin hat nach der Eroberung Aleppos durch die syrischen Regierungstruppen eine «vollständige Waffenruhe für ganz Syrien» verlangt. «Wir verhandeln unter Vermittlung der Türkei mit der bewaffneten Opposition», sagte der russische Präsident gestern bei seinem Besuch in Japan. Im Gespräch seien Friedensverhandlungen in der kasachischen Hauptstadt Astana. Während Beobachter im Westen betonen, mit der Rückeroberung von Aleppo sei der Krieg noch lange nicht zu Ende, bezeichnen russische Kommentatoren den Kampf um Aleppo als «letzte Schlacht» und den Fall der Stadt als Russlands Sieg.

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