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Mit dem Mut der Verzweiflung

Die Strassen sind in Aleppo nicht mehr sicher, viele Bewohner fliehen in die Christenviertel. Der Kampf um die syrische Millionenstadt steht vor der Entscheidung.

Ein Land voller Unsicherheit: Ein Kämpfer der syrischen Rebellen in einer Primarschule in der Nähe von Aleppo. Foto: EPA (Keystone)
Ein Land voller Unsicherheit: Ein Kämpfer der syrischen Rebellen in einer Primarschule in der Nähe von Aleppo. Foto: EPA (Keystone)

Der Ausblick ist gespenstisch. Eineinhalb Kilometer entfernt erhebt sich die weltberühmte Festung auf ihrer Anhöhe, darunter liegt die historische Altstadt, und hoch in der Luft dreht ein Kampfjet am Nachmittag seine Runden, während in einem Viertel am östlichen Stadtrand die Rauchpilze aufsteigen. Detonationen, Feuerstösse aus schweren Maschinengewehren, gelegentliches Gewehrfeuer irgendwo auch in der Nähe der Innenstadt, Tag und Nacht. Das Chahba, ein Hotelturm mit Park, Pool und Tennisplatz, gibt den Blick frei auf die «Mutter aller Schlachten», in der die Armee von Syriens Präsident Bashar al-Assad «den Terroristen in Syrien ein baldiges Ende bereiten» will – aber bisher nicht weit vorangekommen ist.

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