Zum Hauptinhalt springen

Mit der Arroganz des Kalifen

Die IS-Kämpfer kontrollieren grosse Gebiete in Syrien und im Irak und gebieten über Millionen von Menschen. Ihr Erfolg droht ihnen zur Gefahr zu werden.

In der einen Hand das Gewehr, in der anderen die Flagge: Ein IS-Kämpfer am 30. Juni im syrischen Raqqa. Foto: Reuters
In der einen Hand das Gewehr, in der anderen die Flagge: Ein IS-Kämpfer am 30. Juni im syrischen Raqqa. Foto: Reuters

Stolz haben ultrareligiöse Kämpfer am 29. Juni in der syrischen Stadt Raqqa ­einen islamischen Kalifatstaat verkündet. Sie huldigen seither dem irakischen Prediger Abu Bakr al-Baghdadi als Kalifen. Zugleich dehnten die äusserst mobil agierenden Einheiten des Kalifatstaats dessen Machtbereich Dorf um Dorf, Stadt um Stadt im Irak aus. Heute kontrollieren sie die an den Hauptverkehrswegen im Nordwesten des Irak und in Nordsyrien gelegenen Landstriche. Damit erreicht der Prozess der Konsolidierung der Macht ultrareligiöser islamischer Gemeinschaften einen neuen Höhepunkt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.