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Mit der Taktik Muhammad Alis

Islamisten haben mit Mosul die zweitgrösste Stadt des Irak eingenommen und die Regierungstruppen verjagt. Damit drängen sie Premier Nouri al-Maliki an die Wand.

Von den Extremisten vertrieben: Tausende Menschen sind aus Mosul geflohen, etwa wie hier im Bild ins 80 Kilometer entfernte Arbil. Foto: Emrah Yrulmaz (Keystone)
Von den Extremisten vertrieben: Tausende Menschen sind aus Mosul geflohen, etwa wie hier im Bild ins 80 Kilometer entfernte Arbil. Foto: Emrah Yrulmaz (Keystone)

In seinen nachdenklicheren Stunden dürfte Nouri al-Maliki bereuen, dass er es Washington verweigert hat, lang­fristig ein paar Tausend Soldaten im Irak zu stationieren. Hätte der Bagdader Premierminister die ehemaligen Besatzer Ende 2012 nicht zum schmachvollen Totalabzug gezwungen, könnten eben diese US-Soldaten Maliki heute helfen, seine selbst verschul­deten Probleme zu lösen: Sunnitische Untergrundkämpfer sind gerade dabei, Teile des Irak in ein Islamisten-Emirat zu verwandeln.

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