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Mitten ins Herz getroffen

Ägypten geht hart gegen den Terror vor, aber ohne Erfolg.

Die Terroristen wissen, dass sie die Gesellschaft ins Wanken bringen können: Ägyptische Soldaten am Flughafen von Sharm al-Sheikh. Foto: Thomas Hartwell (AP)
Die Terroristen wissen, dass sie die Gesellschaft ins Wanken bringen können: Ägyptische Soldaten am Flughafen von Sharm al-Sheikh. Foto: Thomas Hartwell (AP)

Für Ägypten ist der Absturz von Kogalymawia-Flug 9268 eine Katastrophe, wie sie schlimmer kaum kommen konnte. Was immer sich einmal als Ursache des Crashs herausstellt, der Schaden ist da. Präsident Abdel Fattah al-Sisi und die Regierung haben sich alle Mühe gegeben, Ägypten als sicheres Reiseland darzustellen – was es bisher schon nicht war. Das aber wurde nun durch die britische Entscheidung, alle Flüge nach Sharm al-Sheikh auszusetzen, konterkariert. Und die Lösung, die britischen Urlauber ohne Gepäck nach Hause zu fliegen, ist nicht dazu angetan, das Vertrauen in die ägyptischen Sicherheitsvorkehrungen zu stärken. Gleiches gilt für die Entscheidung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, den Sisi zu seinen politischen Freunden rechnet, vorerst auch alle russischen Flüge zu stoppen.

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