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«Muallem erwähnte das wichtigste Thema mit keinem Wort»

Bei der Friedenskonferenz am Genfersee geben sich syrische Regierung und Opposition unversöhnlich. Redaktion Tamedia-Korrespondent Richard Diethelm zieht ein Zwischenfazit.

«Ich hoffe, dass wir beim nächsten Treffen, wenn wir wieder zusammenkommen, eine geordnete Debatte führen»: UNO-Gesandter Lakhdar Brahimi in Genf. (27. Januar 2014)
«Ich hoffe, dass wir beim nächsten Treffen, wenn wir wieder zusammenkommen, eine geordnete Debatte führen»: UNO-Gesandter Lakhdar Brahimi in Genf. (27. Januar 2014)
Denis Balibouse, Reuters
Die syrische Regierung will nichts von einer Übergangsregierung ohne Assad wissen: Aussenminister Walid al-Muallem in Genf. (31. Januar 2014)
Die syrische Regierung will nichts von einer Übergangsregierung ohne Assad wissen: Aussenminister Walid al-Muallem in Genf. (31. Januar 2014)
Denis Balibouse, Reuters
Das Hotel Palace ist rundum eingezäunt. (21. Januar 2014)
Das Hotel Palace ist rundum eingezäunt. (21. Januar 2014)
Aline Staub, Keystone
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Die Syrien-Konferenz mit dem ersten Treffen in Montreux ist seit heute Morgen in Gang. Was ist das bisherige Fazit? Bei den Haltungen, die die Delegationen zeigen, spürt man kein Zeichen einer gewissen Annäherung. Das gilt insbesondere für die Vertreter der syrischen Regierung und der Opposition. Der Aussenminister Syriens, Walid al-Muallem, erwähnte in seiner viel zu langen Rede mit keinem Wort das wichtigste Thema der Konferenz, die Bildung einer Übergangsregierung. Stattdessen zählte er Gräueltaten der Rebellen auf. Die Aufständischen sind für ihn Terroristen. Muallem warf Saudiarabien und der Türkei vor, die Terroristen in Syrien zu unterstützen. Die USA griff er ebenso an.

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