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Nach Machtteilung brechen Unruhen aus

In Zimbabwe ist es nach der Unterzeichnung eines Abkommens zur Machtteilung zu Zusammenstössen zwischen Anhängern Robert Mugabes und Morgan Tsvangirais gekommen.

Demnach hat die Polizei Hunderte Anhänger von Präsident Mugabes Zanu-PF und von Tsvangirais Bewegung für einen demokratischen Wandel (MDC) auseinander getrieben, die sich mit Steinen bewarfen und gegenseitig verprügelten.

Die Anhänger beider Seiten hatten sich zunächst vor dem Hotel, in dem die Machtteilung feierlich besiegelt wurde, versammelt, um die Politiker zu feiern.

Nach Angaben von Augenzeugen begannen dann beide Gruppen Lieder zu singen, in denen sie sich gegenseitig beleidigten. Als dann beide Seiten Steine aufeinander warfen, eskalierte die Situation und es kam zu Kämpfen.

Mugabe, Tsvangirai und der Chef einer MDC-Splittergruppe, Arthur Mutambara, hatten das Abkommen im Beisein mehrerer Staatschefs der Region unterzeichnet. Nach wochenlangen Verhandlungen hatten sich die politischen Rivalen vergangene Woche unter Vermittlung des südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki auf eine Machtteilung geeinigt.

SDA/bru

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