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Nahostgespräche beendet – Fortsetzung in Kürze

Es ist der vierte Versuch in 13 Jahren: Die Israeli und die Palästinenser nahmen die Friedensgespräche auf direkter Ebene wieder auf. Doch die Erfolgsaussichten scheinen schlechter den je.

Kaffee zur Freilassung: Ein palästinensischer Gefangener geniesst den ersten traditionellen Kaffee in Freiheit. (14. August 2013)
Kaffee zur Freilassung: Ein palästinensischer Gefangener geniesst den ersten traditionellen Kaffee in Freiheit. (14. August 2013)
AFP

Die Friedensverhandlungen zwischen Palästinensern und Israel sind am Mittwoch in Jerusalem unter grösster Geheimhaltung fortgesetzt worden. Nach dem Ende des Treffens unter Leitung der israelischen Justizministerin Zipi Livni und des palästinensischen Chefunterhändlers Saeb Erekat drangen zunächst keine Details an die Öffentlichkeit.

Aus israelischen Regierungskreisen verlautete indes, die Gespräche seien ernsthaft gewesen. Beiden Seiten hätten sich darauf verständigt, die Verhandlungen in Kürze fortzusetzen.

Mit einem raschen Durchbruch bei der neuen Verhandlungsrunde rechnen weder Israelis noch Palästinenser. Kurz vor dem Treffen in Jerusalem hatte Israel zwar als Geste des guten Willens 26 palästinensische Häftlinge freigelassen. Weitere sollen folgen.

Allerdings fühlen sich die Palästinenser vor allem durch die Entscheidung Israels vor den Kopf gestossen, im Westjordanland und in Ost-Jerusalem mehrere Tausend neue Wohnungen für jüdische Siedler zu errichten. Israel werde weiterhin unmögliche Forderungen stellen, um die Verhandlungen als sinnlos darstellen zu können, sagte Palästinenser-Vertreter Jasser Abed Rabbo.

Die Friedensgespräche waren erst im Juli nach fast drei Jahren Pause wiederaufgenommen worden. Um öffentliches Aufsehen zu vermeiden, wurden weder der genaue Ort noch der genaue Zeitpunkt der von den Vereinigten Staaten vermittelten Treffen mitgeteilt. Sie sollen abwechselnd in Jerusalem und in Jericho im Westjordanland stattfinden.

SDA/wid/chk

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