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Nato-Helikopter fliegt in Ballonschnur – fünf Tote

In Kabul stürzte durch einen «nichtfeindlichen Zwischenfall» ein Puma Mk 2 der Nato ab.

Unglück in Kabul: Ein Nato-Helikopter Puma Mk2. (Archiv)
Unglück in Kabul: Ein Nato-Helikopter Puma Mk2. (Archiv)
AFP

Beim Absturz eines Nato-Helikopters sind in Kabul fünf Truppenmitglieder der Militärallianz ums Leben gekommen. Fünf weitere wurden verletzt, wie die Nato mitteilte. Das Unglück vom Sonntag sei «durch einen nichtfeindlichen Zwischenfall herbeigeführt» worden. Den Angaben zufolge trug sich der Absturz gegen 16:15 Uhr am Stützpunkt Camp Resolute Support zu.

Das Verteidigungsministerium in London meldete, unter den Toten seien zwei Angehörige der britischen Luftwaffe. Sie seien umgekommen, als der Helikopter vom Typ Puma Mk 2 beim Landeanflug auf die Basis abgestürzt sei.

«Zwischenfall» mit Beobachtungsballon

Zuvor hatte US-Armeesprecher Brian Tribus von einem «Zwischenfall» mit einer Nato-Maschine und einem Beobachtungsballon gesprochen, der sich in der Nähe des Stützpunkts ereignet habe.

Ein afghanischer Sicherheitsbeamter, der das Unglück beobachtete, sagte, der Militärhelikopter habe offenbar bei der Landung das Kabel des Ballons über dem Stützpunkt getroffen. Daraufhin habe sich das Kabel anscheinend um den Rotor der Maschine gelegt. Nach dem Absturz des Helikopters sei schwarzer Rauch über der Gegend aufgestiegen, sagte der Beamte.

Am Hauptquartier der Nato-Mission «Resolute Support» werden in der afghanischen Hauptstadt einheimische Sicherheitskräfte ausgebildet.

SDA/chk

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