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Netanyahus Angstmacherei verliert an Wirkung

Seine vierte Amtszeit als Israels Premier glaubte Benjamin Netanyahu schon in der Tasche zu haben. Doch nun rüttelt Isaac Herzog an seiner Macht.

Kann Isaac Herzog (links) Benjamin Netanyahu als israelischen Ministerpräsidenten ablösen? Werbetafel in Tel Aviv. Foto: Reuters
Kann Isaac Herzog (links) Benjamin Netanyahu als israelischen Ministerpräsidenten ablösen? Werbetafel in Tel Aviv. Foto: Reuters

Unversehens dreht sich alles um Isaac Herzog. Im Blick auf die Parlamentswahlen vom 17. März hat sich der Vorsitzende der israelischen Arbeitspartei mit einer Gruppierung der früheren Justizministerin Tzipi Livni zur Zionistischen Union zusammengeschlossen. Mit dem neuen Namen riskierten die Partner, die letzten Anhänger unter der arabischen Minderheit im Land kopfscheu zu machen. Dafür hofften sie, über das schmückende Beiwort «zio­nistisch» Wähler aus dem rechten Umfeld zu gewinnen. Dieses Kalkül scheint aufzugehen. Plötzlich traut man Herzog, dem Spitzenkandidaten der Zionistischen Union zu, Likud-Chef Benjamin Netanyahu im Amt des Minister­präsidenten abzulösen.

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