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Neuer Krisenherd zwischen dem Westen und Russland

Eigentlich geht es nur um einen Feiertag eines Mini-Staates auf dem Balkan, doch das Thema birgt politische Brisanz und schürt Angst vor neuer Gewalt.

Initiant des Referendums: Der Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, hier zusammen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin. (22. September 2016)
Initiant des Referendums: Der Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, hier zusammen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin. (22. September 2016)
Alexei Nikolsky/Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP
Politischer Sing-Sang: Milorad Dodik stimmt seine Anhänger auf das Referendum am Sonntag ein. (21. September 2016)
Politischer Sing-Sang: Milorad Dodik stimmt seine Anhänger auf das Referendum am Sonntag ein. (21. September 2016)
AP Photo/Radivoje Pavicic
Relikte und Souveniers: Ein Mann läuft vorn einem Marktstand in bosnischen Stadt Banja Luka vorbei. (21. September 2016)
Relikte und Souveniers: Ein Mann läuft vorn einem Marktstand in bosnischen Stadt Banja Luka vorbei. (21. September 2016)
AP Photo/Radivoje Pavicic
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Mehr als 20 Jahre nach dem Ende des Balkan-Kriegs wächst die Sorge vor einer neuerlichen Eskalation: Vordergründig geht es nur um einen Nationalfeiertag. Doch das bevorstehende Referendum in der serbischen Republika Srpska birgt politischen Sprengstoff. Denn Beobachter sehen darin ein Signal, dass sich die Teilrepublik Bosnien-Herzegowinas abspalten will. Mehr als 20 Jahre nach dem Ende des Balkan-Kriegs wächst die Sorge vor einer weiteren Verschärfung der ethnischen Spannungen und vor neuer Gewalt.

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