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«Normalität und Hölle liegen in unmittelbarer Nachbarschaft»

Herr Mylius, ich erreiche Sie telefonisch in Amman. Wie halten Sie Kontakt nach Ost-Ghouta, der gerade schwer umkämpften Stadt nahe Damaskus?

Berichte aus dem Bürgerkriegsland über die Gleichzeitigkeit eines normalen Lebens und den Kriegszustand sind verstörend.

Was berichten Ihre Verbindungsleute von Ost-Ghouta?

Was vermuten Sie hinter dem jetzigen schweren Bombardement, schliesslich steht Ost-Ghouta schon seit 2012 unter militärischer Belagerung des syrischen Regimes?

Auf Al-Jazeera ist zu lesen, dass allerdings auch von Ost-Ghouta aus Damaskus angegriffen wird und die Eingeschlossenen als menschliche Schutzschilde benutzt werden. Könnte Syriens Machthaber Baschar al-Assad die Angriffe womöglich als Selbstverteidigung rechtfertigen?

Noch mal: Unter den Verteidigern von Ost-Ghouta sollen sich auch Al-Qaida-Verbündete wie Jabhat Fateh al-Sham (ehemals Al-Nusra-Front) befinden.

In Aleppo wurden Ende 2016 Korridore geschaffen, die den Abzug der Rebellen ermöglichten.

Wie kann man sich eine moderne Belagerung vorstellen?

Care musste jetzt wegen der Luftangriffe die Hilfe einstellen. Was ist notwendig, damit Hundertausende Syrer wieder lebensrettende Hilfslieferungen bekommen?

Wie könnte eine längerfristige Lösung aussehen?