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Obama besucht Mandelas Gefängniszelle

18 Jahre lang sass Nelson Mandela auf Robben Island ein. Barack Obama hat die die Gefängnisinsel anlässlich seiner Afrika-Reise besucht. Der US-Präsident zeigte sich tief bewegt.

kpn
«Afrika als nächste grosse Erfolgsstory»: US-Präsident Obama hält eine Ansprache, nachdem er sich mit Wirtschaftsvertretern Tansanias getroffen hat. (1. Juli 2013)
«Afrika als nächste grosse Erfolgsstory»: US-Präsident Obama hält eine Ansprache, nachdem er sich mit Wirtschaftsvertretern Tansanias getroffen hat. (1. Juli 2013)
AFP
... Zehntausende Menschen bejubeln den US-Präsidenten und in den Strassen von Daressalam. (1. Juli 2013)
... Zehntausende Menschen bejubeln den US-Präsidenten und in den Strassen von Daressalam. (1. Juli 2013)
Keystone
«Weder Fesseln noch Zellen kommen der Stärke des menschlichen Geistes gleich»: Barack Obama in Nelson Mandelas Gefängniszelle. (30. Juni 2013)
«Weder Fesseln noch Zellen kommen der Stärke des menschlichen Geistes gleich»: Barack Obama in Nelson Mandelas Gefängniszelle. (30. Juni 2013)
Keystone
Hier mussten die Häftlinge von Robben Island schwer arbeiten: Barack Obama, seine Frau Michelle, der Ex-Häftling Ahmed Kathrada und Michelle Obamas Mutter Marian Robinson im Steinbruch der Gefängnisinsel. (30. Juni 2013)
Hier mussten die Häftlinge von Robben Island schwer arbeiten: Barack Obama, seine Frau Michelle, der Ex-Häftling Ahmed Kathrada und Michelle Obamas Mutter Marian Robinson im Steinbruch der Gefängnisinsel. (30. Juni 2013)
AFP
US-Präsident Barack Obama vor einer Fahne Südafrikas bei seinem Auftritt an der University of Johannesburg. (29. Juni 2013)
US-Präsident Barack Obama vor einer Fahne Südafrikas bei seinem Auftritt an der University of Johannesburg. (29. Juni 2013)
Saul Loeb, AFP
Vor allem junge Intellektuelle stehen in Südafrika noch hinter Barack Obama: Der US-Präsident (l.) begrüsste Teilnehmer seines Vortrags in Soweto. (29. Juni 2013)
Vor allem junge Intellektuelle stehen in Südafrika noch hinter Barack Obama: Der US-Präsident (l.) begrüsste Teilnehmer seines Vortrags in Soweto. (29. Juni 2013)
Jason Reed, People-Press
US-Präsident Barack Obama in Soweto. (29. Juni 2013)
US-Präsident Barack Obama in Soweto. (29. Juni 2013)
Keystone
Der US-Präsident stellte sich einigen Fragen des Publikums. (29. Juni 2013)
Der US-Präsident stellte sich einigen Fragen des Publikums. (29. Juni 2013)
Jim Watson, AFP
Protest gegen die Verleihung eines Ehrendoktortitels für Barack Obama: Poster vor der Universität von Johannesburg. (29. Juni 2013)
Protest gegen die Verleihung eines Ehrendoktortitels für Barack Obama: Poster vor der Universität von Johannesburg. (29. Juni 2013)
Keystone
Empfang mit offenen Armen: Südafrikas Präsident Jacob Zuma und seine Frau Thobeka Madiba-Zuma begrüssen US-Präsident Barack Obama und Ehefrau Michelle. (29. Juni 2013)
Empfang mit offenen Armen: Südafrikas Präsident Jacob Zuma und seine Frau Thobeka Madiba-Zuma begrüssen US-Präsident Barack Obama und Ehefrau Michelle. (29. Juni 2013)
Keystone
US-Präsident Obama würdigte den schwer kranken südafrikanischen Nationalhelden Mandela in einer Rede: Ölgemälde in Pretoria. (29. Juni 2013)
US-Präsident Obama würdigte den schwer kranken südafrikanischen Nationalhelden Mandela in einer Rede: Ölgemälde in Pretoria. (29. Juni 2013)
Keystone
Weilen für drei Tage in Südafrika: Obama und seine Familie steigen aus der Air Force One. (28. Juni 2013)
Weilen für drei Tage in Südafrika: Obama und seine Familie steigen aus der Air Force One. (28. Juni 2013)
AFP
«Ein sehr gewaltiger Moment»: Barack Obama vor dem Eingang zum Sklavenhaus auf der Insel Gorée im Senegal. (27. Juni 2013)
«Ein sehr gewaltiger Moment»: Barack Obama vor dem Eingang zum Sklavenhaus auf der Insel Gorée im Senegal. (27. Juni 2013)
Keystone
Von hier aus wurden einst Afrikaner als Sklaven verschifft: Barack ...
Von hier aus wurden einst Afrikaner als Sklaven verschifft: Barack ...
Keystone
... und Michelle Obama schauen ins Meer hinaus. (27. Juni 2013)
... und Michelle Obama schauen ins Meer hinaus. (27. Juni 2013)
Keystone
Das Ausmass des Sklavenhandels verstehen: Obama schüttelt auf Goreé Trommlern die Hand. (27. Juni 2013)
Das Ausmass des Sklavenhandels verstehen: Obama schüttelt auf Goreé Trommlern die Hand. (27. Juni 2013)
Reuters
Millionen für seine Sicherheit: US-Präsident Barack Obama, umgeben von Angestellten des Secret Service. (27. Juni 2013)
Millionen für seine Sicherheit: US-Präsident Barack Obama, umgeben von Angestellten des Secret Service. (27. Juni 2013)
Xalimasn.com, Keystone
Für Obama wurden die Strassen von Dakar von Händlern und Bettlern gesäubert: Senegalesische Künstler entlang der Autoroute des US-Präsidenten. (27. Juni 2013)
Für Obama wurden die Strassen von Dakar von Händlern und Bettlern gesäubert: Senegalesische Künstler entlang der Autoroute des US-Präsidenten. (27. Juni 2013)
Reuters
Ein amerikanisches Kriegsschiff steht für Notfälle vor der Küste bereit: Manöver auf einem US-Flugzeugträger vor Guinea. (6. März 2012)
Ein amerikanisches Kriegsschiff steht für Notfälle vor der Küste bereit: Manöver auf einem US-Flugzeugträger vor Guinea. (6. März 2012)
Reuters
Unabhängig von lokalen Polizeikräften, Militärs oder Spitälern: Barack Obama auf dem Gelände des Präsidentenpalasts in Senegal. (27. Juni 2013)
Unabhängig von lokalen Polizeikräften, Militärs oder Spitälern: Barack Obama auf dem Gelände des Präsidentenpalasts in Senegal. (27. Juni 2013)
Reuters
Barack Obama verlässt in Dakar zusammen mit seiner Familie die Air Force One. (26. Juni 2013)
Barack Obama verlässt in Dakar zusammen mit seiner Familie die Air Force One. (26. Juni 2013)
Keystone
Die First Lady Michelle Obama winkt den Gästen auf dem Flughafen in Dakar zu. (26. Juni 2013)
Die First Lady Michelle Obama winkt den Gästen auf dem Flughafen in Dakar zu. (26. Juni 2013)
AFP
US-Präsident Barack Obama startet seine einwöchige Afrikareise in Senegal. (26. Juni 2013)
US-Präsident Barack Obama startet seine einwöchige Afrikareise in Senegal. (26. Juni 2013)
Keystone
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Tief bewegt hat sich US-Präsident Barack Obama beim Besuch der Gefängnisinsel Robben Island gezeigt, wo Südafrikas Nationalheld Nelson Mandela 18 Jahre seines Lebens inhaftiert war.

«Voller Demut» stehe er an dem Platz, wo mutige Menschen «der Ungerechtigkeit die Stirn geboten und nicht aufgegeben haben», schrieb Obama im Namen seiner Familie ins Gästebuch des heutigen Museums. «Die Welt ist dankbar für die Helden von Robben Island, die uns daran erinnern, dass weder Fesseln noch Zellen der Stärke des menschlichen Geistes gleichkommen.»

Besuch in der Zelle Mandelas

Der Anti-Apartheid-Kämpfer Mandela verbrachte 27 Jahre seines Lebens im Gefängnis, davon 18 Jahre auf der Gefängnisinsel unweit von Kapstadt. Obama besichtigte mit seiner Frau Michelle und den beiden Töchtern zunächst den Steinbruch, in dem die Häftlinge schwerste Arbeit verrichten mussten und anschliessend die kleine Gefängniszelle, die originalgetreu nachgebaut wurde.

Während seiner Haftzeit wurde bei Mandela Tuberkulose diagnostiziert - bis heute leidet er immer wieder an schweren Lungenproblemen. Derzeit liegt der 94-Jährige mit einer schweren Lungenentzündung in der Klinik. Sein Zustand gilt als lebensbedrohlich.

Der US-Präsident nutzte den Besuch auch für eine kurze Geschichtsstunde für seine Töchter. «Was Ihr vielleicht nicht wisst, ist, dass die Idee von politischer Gewaltlosigkeit hier in Südafrika ihre Wurzeln hat», sagte er mit Bezug auf den indischen Unabhängigkeitskämpfer Mahatma Gandhi, der in Südafrika Anwalt war. «Hier war er zuerst politisch aktiv.»

(SDA)

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