Zum Hauptinhalt springen

«Ölreichtum ist ein Wachstumskiller»

Welche Wachstumsaussichten hat Tunesien? Wie entwickelt sich Ägypten? Wirtschaftsprofessor Uwe Sunde sagt den Ländern der arabischen Revolution unterschiedlichen Erfolg voraus.

Simon Schmid
«Wir werden uns durchsetzen»: Eine jemenitische Demonstrantin hat die Flaggen von Libyen, Syrien, Tunesien und Ägypten auf ihre Faust gemalt. Der Übergang zur Demokratie verspricht auch wirtschaftlich Vorteile ... (26. Oktober 2011)
«Wir werden uns durchsetzen»: Eine jemenitische Demonstrantin hat die Flaggen von Libyen, Syrien, Tunesien und Ägypten auf ihre Faust gemalt. Der Übergang zur Demokratie verspricht auch wirtschaftlich Vorteile ... (26. Oktober 2011)
Keystone
Trotz Einbruch der Besucherzahlen sind Tunesiens Wachstumschancen intakt. Tunesien gilt als wettbewerbsfreundliche Wirtschaft, der Übergang zur Demokratie verlief relativ vergleichsweise friedlich: Menschenrechtsaktivistin Radhia Nasraoui wirft einen Wahlzettel in die Urne. (23. Oktober 2011).
Trotz Einbruch der Besucherzahlen sind Tunesiens Wachstumschancen intakt. Tunesien gilt als wettbewerbsfreundliche Wirtschaft, der Übergang zur Demokratie verlief relativ vergleichsweise friedlich: Menschenrechtsaktivistin Radhia Nasraoui wirft einen Wahlzettel in die Urne. (23. Oktober 2011).
Keystone
Wo Libyen hinsteuert, ist völlig unklar – ein Wachstumseinbruch über die nächsten Jahre ist wahrscheinlich. Eine kluge Verwendung der Öleinnahmen ist für Libyen Pflicht: Rebellenkämpfer feiern in Muammar al-Ghadhafis ehemaligem Hauptquartier in Libyen. (23. August 2011)
Wo Libyen hinsteuert, ist völlig unklar – ein Wachstumseinbruch über die nächsten Jahre ist wahrscheinlich. Eine kluge Verwendung der Öleinnahmen ist für Libyen Pflicht: Rebellenkämpfer feiern in Muammar al-Ghadhafis ehemaligem Hauptquartier in Libyen. (23. August 2011)
Keystone
1 / 5

Herr Sunde, viele arabische Länder beschreiten den Weg zur Demokratie. Wie geht es wirtschaftlich weiter? Die Ausgangslage ist in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Generell wissen wir aus vergangenen Studien, dass ein Übergang zur Demokratie das mittelfristige Wirtschaftswachstum um ein bis eineinhalb Prozent erhöhen kann. Doch das ist nicht die ganze Geschichte: Schwere Konflikte haben in der Vergangenheit dazu geführt, dass das Wirtschaftswachstum in den betroffenen Ländern um rund ein Prozent pro Jahr verringert wurde.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen