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Opposition und Regierung reisen zu Syrien-Konferenz nach Genf

Die Syrien-Friedensverhandlungen finden am 22. Januar in Genf statt. Lange war unklar, wer kommen wird. Nun haben beide Seiten ihre Teilnahme zugesagt, knüpfen sie jedoch an Bedingungen.

«Wir sind für Genf bereit»: Ahmad al-Jarba, Führer der Syrischen Nationalen Koalition in Kairo. (27. November 2013)
«Wir sind für Genf bereit»: Ahmad al-Jarba, Führer der Syrischen Nationalen Koalition in Kairo. (27. November 2013)
Keystone

Die syrische Regierung und die grösste Oppositionsgruppe des Landes haben offiziell ihre Teilnahme an der für den 22. Januar geplanten Genfer Friedenskonferenz zugesagt. Präsident Bashar al-Assad werde eine Delegation entsenden, teilte das Aussenministerium am Mittwoch in Damaskus mit. Auch der Führer der Syrischen Nationalen Koalition, Ahmad al-Jarba, erklärte, man sei bereit, nach Genf zu reisen und an den Gesprächen teilzunehmen.

Das Aussenministerium erklärte jedoch, die Delegierten würden nicht nach Genf fahren, «um irgendwem die Macht zu übergeben». Vielmehr wollten sie jene treffen, die eine politische Lösung für Syrien unterstützten.

Dscharba erneuerte die Auffassung der Opposition, dass die Konferenz zu einer Übergangsregierung führen solle. Sowohl die Opposition als auch einige internationale Partner bestehen darauf, dass Assad nicht Teil dieser Regierung für Syrien sein darf. Unter anderem wollen Frankreich, Grossbritannien und die USA, dass Assad abtritt.

(AP)

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