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Lasche Sicherheitskontrollen im Ferienparadies

Holt die Terrormiliz IS inzwischen also Flugzeuge vom Himmel? Im ägyptischen Badeort Sharm al-Sheikh, wo Tausende Touristen festsitzen, will das noch niemand wahrhaben.

Gestrandete Touristen werden im ägyptischen Sharm al-Sheikh in Busse verfrachtet, um sie auf die Hotels zu verteilen. Foto: David Degner (Getty Images)
Gestrandete Touristen werden im ägyptischen Sharm al-Sheikh in Busse verfrachtet, um sie auf die Hotels zu verteilen. Foto: David Degner (Getty Images)

Auf der von Palmen gesäumten Strasse vom Flughafen nach Sharm al-Sheikh winkt Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi freundlich lächelnd von Plakaten auf dem begrünten Mittelstreifen. «Willkommen in der Stadt des Friedens» steht darauf geschrieben, auf Arabisch und Englisch, auf Italienisch und Russisch. Die Strasse heisst Al-Salam-Road, Strasse des Friedens. Hier lockt die Sportsbar Britannia mit Premier-League-Fussball, einem kostenlosen Pooltisch und kaltem Heineken. Der Laden gegenüber wirbt in kyrillischer Schrift um Kundschaft. Russen und Briten sind die besten Gäste an der Südspitze der Sinaihalbinsel.

Der technische Untersuchungsausschuss der ägyptischen Behörden hat keine Hinweise auf Terrorismus als Grund für den Absturz gefunden: Ein Trümmerteil der russischen Maschine auf dem Sinai. (1. November 2015)
Der technische Untersuchungsausschuss der ägyptischen Behörden hat keine Hinweise auf Terrorismus als Grund für den Absturz gefunden: Ein Trümmerteil der russischen Maschine auf dem Sinai. (1. November 2015)
Keystone
Der russische Geheimdienst ist überzeugt, dass eine Bombe an Bord war: Ein Trümmerteil des abgestürzten Airbus. (2. November 2015)
Der russische Geheimdienst ist überzeugt, dass eine Bombe an Bord war: Ein Trümmerteil des abgestürzten Airbus. (2. November 2015)
Keystone
Das in Ägypten abgestürzte Flugzeug auf einer Aufnahme vom 20. Oktober 2015 auf dem Flughafen Domodedowo in Moskau.
Das in Ägypten abgestürzte Flugzeug auf einer Aufnahme vom 20. Oktober 2015 auf dem Flughafen Domodedowo in Moskau.
AP Photo/Marina Lystseva, Keystone
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