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Rechtsextreme planten Attentat auf Townships in Kapstadt

Einen Monat nach der Ermordung des Rassistenführers Terre'Blanche hat die Polizei mehrere Weisse festgenommen, die Übergriffe auf Schwarze planten.

Waffenversteck ausgehoben: Kapstadt am 17. Februar.
Waffenversteck ausgehoben: Kapstadt am 17. Februar.

Fünf Wochen vor der Fussball-Weltmeisterschaft hat die Polizei in Südafrika offenbar Anschläge von Rechtsextremisten auf schwarze Townships vereitelt. Bei mehreren Razzien wurden Waffen, Munition und weiteres Material beschlagnahmt.

In Pretoria seien Verdächtige festgenommen worden, die geplant hätten, Sprengsätze in den von Schwarzen bewohnten Townships zu zünden, sagte Polizeiminister Nathi Mthethwa am Donnerstag vor Journalisten.

Unruhen nach Tod von Terre'Blanche

Die Razzien wurden nach der Ermordung des Rechtsextremisten Eugène Terre'Blanche im vergangenen Monat angeordnet. Terre'Blanche soll von zwei schwarzen Angestellten erschlagen worden sein.

Er war Anführer der 1973 von ihm gegründeten Afrikaner Weerstandsbeweging (AWB), die Anfang der 90er Jahre militant gegen die Aussöhnung von Schwarzen und Weissen in Südafrika vorging. Der Mord hatte in Südafrika Befürchtungen vor einem erneuten Aufbrechen des Rassenhasses geschürt.

SDA/oku

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