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Repression als einzige Antwort

Die schrecklichen Anschläge in Jerusalem sind nur die neusten in einer Kette von Gewalttaten. Begleitet werden sie von immer neuen Provokationen auf der politischen Ebene.

Israelische Soldaten bringen sich in Ramallah gegen demonstrierende Palästinenser in Stellung. Foto: Majdi Mohammed (AP, Keystone)
Israelische Soldaten bringen sich in Ramallah gegen demonstrierende Palästinenser in Stellung. Foto: Majdi Mohammed (AP, Keystone)

Ist es eine dritte Intifada, oder ist es ein Religionskrieg, der sich in und um Jerusalem anbahnt? Das sind die ­Fragen, die sich den Israelis nach der jüngsten Serie von Gewalttaten und vor allem dem schrecklichen Mord in der Synagoge stellen. Betende in einem Gotteshaus umzubringen, Moscheen und Synagogen zu schänden – solche Verbrechen werden allerdings schon seit Jahrzehnten und von beiden Seiten begangen. In Erinnerung geblieben ist etwa Baruch Goldsteins Mord 1994 an 29 Muslimen in Hebron. Es folgte eine der schlimmsten Serien palästinensischer Selbstmordattentate.

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