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Rettung aus der Luft

Mit den Luftangriffen gegen die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) will Präsident Obama einen Völkermord an den Jesiden verhindern und US-Bürger schützen.

US-Flugzeuge im Krieg gegen Terrorgruppe IS im Irak: Kampfjets des Typs F/A-18.
US-Flugzeuge im Krieg gegen Terrorgruppe IS im Irak: Kampfjets des Typs F/A-18.
Keystone
Kampfflugzeug des Typs B-52 der US-Luftwaffe.
Kampfflugzeug des Typs B-52 der US-Luftwaffe.
Keystone
US-Drohne des Typs MQ-1 Predator.
US-Drohne des Typs MQ-1 Predator.
Keystone
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Als die Terroristen des Islamischen Staats (IS) im Juni begannen, weite Teile des Irak zu überrollen, überrumpelten sie auch die Staatengemeinschaft. Fassungslos sah die Weltöffentlichkeit zu, wie die Kämpfer für einen sunnitischen Gottesstaat die eroberten Orte drangsalierten und gegen Jesiden, Christen, Schiiten und Kurden wüteten. Von den Kriegen in der Ostukraine und im Gazastreifen in Beschlag genommen, hoffte der Westen, das mörderische Treiben des Islamischen Staates werde rasch ein Ende finden. Nun wächst die Erkenntnis, dass Hoffen und Bangen nicht reichen. Der Papst, der UNO-Sicherheitsrat und viele andere fordern immer drängender, die Menschen im Irak zu schützen. Die Amerikaner flogen am Freitag die ersten Angriffe auf IS-Stellungen.

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