Zum Hauptinhalt springen

Rettung aus der Luft

Mit den Luftangriffen gegen die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) will Präsident Obama einen Völkermord an den Jesiden verhindern und US-Bürger schützen.

Von Nicolas Richter, Washington
US-Flugzeuge im Krieg gegen Terrorgruppe IS im Irak: Kampfjets des Typs F/A-18.
US-Flugzeuge im Krieg gegen Terrorgruppe IS im Irak: Kampfjets des Typs F/A-18.
Keystone
US-Kampfjet des Typs B-1B beim Abwurf von Bomben.
US-Kampfjet des Typs B-1B beim Abwurf von Bomben.
Keystone
US-Tarnkappenflugzeug des Typs B-2 (Stealthbomber).
US-Tarnkappenflugzeug des Typs B-2 (Stealthbomber).
Keystone
Amerikanisches Transportflugzeug des Typs C-130.
Amerikanisches Transportflugzeug des Typs C-130.
Keystone
1 / 6

Als die Terroristen des Islamischen Staats (IS) im Juni begannen, weite Teile des Irak zu überrollen, überrumpelten sie auch die Staatengemeinschaft. Fassungslos sah die Weltöffentlichkeit zu, wie die Kämpfer für einen sunnitischen Gottesstaat die eroberten Orte drangsalierten und gegen Jesiden, Christen, Schiiten und Kurden wüteten. Von den Kriegen in der Ostukraine und im Gazastreifen in Beschlag genommen, hoffte der Westen, das mörderische Treiben des Islamischen Staates werde rasch ein Ende finden. Nun wächst die Erkenntnis, dass Hoffen und Bangen nicht reichen. Der Papst, der UNO-Sicherheitsrat und viele andere fordern immer drängender, die Menschen im Irak zu schützen. Die Amerikaner flogen am Freitag die ersten Angriffe auf IS-Stellungen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen