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Rohani will die Tür zum Westen ganz aufstossen

Der iranische Präsident hat in Davos versichert, dass sein Land keine Atombombe wolle. Im Gegenteil: Der Iran wolle friedliche Beziehungen zu allen Ländern. Ja, fast allen, wie sich dann herausstellte.

«Die Beziehungen zu den USA sind in eine neue Phase getreten», sagte der iranische Präsident Hassan Rohani in seiner Rede am WEF 2014.
«Die Beziehungen zu den USA sind in eine neue Phase getreten», sagte der iranische Präsident Hassan Rohani in seiner Rede am WEF 2014.
Reuters
Laut Rohani will der Iran «gesunde Beziehungen mit der ganzen Welt». Über Erzfeind Israel äussert er sich aber nicht.
Laut Rohani will der Iran «gesunde Beziehungen mit der ganzen Welt». Über Erzfeind Israel äussert er sich aber nicht.
AFP
Rohani am Eröffnungsanlass des WEF 2014 neben seinem Aussenminister Mohammed Jawad Sarif (rechts) und dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe.
Rohani am Eröffnungsanlass des WEF 2014 neben seinem Aussenminister Mohammed Jawad Sarif (rechts) und dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe.
AFP
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Vielleicht gibt es ihn ja tatsächlich, den «Geist von Davos», den WEF-Gründer Klaus Schwab alljährlich am Weltwirtschaftsforum in den Bündner Bergen beschwört. Zehn Jahre lang war kein amtierender iranischer Präsident mehr nach Davos eingeladen worden, der Iran galt als Paria der internationalen Gemeinschaft. Zuweilen reiste zwar eine Delegation aus Teheran an, aber sie war weder hochkarätig noch auf der grossen WEF-Bühne.

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