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«Ruinen sind nicht politisch»

«Uns bleibt nicht viel mehr, als die Schäden in Aleppo zu dokumentieren», sagt Abdulkarim. Tausende Häuser in der traditionellen Bauweise wurden zerstört. Foto: EPA, Keystone

Sie waren vor kurzem in Aleppo. Was haben Sie dort erlebt?

Können Sie das Ausmass der Zerstörung in Zahlen fassen?

Was tun Ihre Mitarbeiter vor Ort?

Offenbar kehren die ersten geflohenen Bewohner nach Ost-Aleppo zurück. Sind Sie besorgt, dass bei einem schnellen Wiederaufbau noch mehr zerstört wird?

Werden all diese verschiedenen Gruppen denn je wieder zusammenleben können, nach allem, was passiert ist?

Das klingt ziemlich optimistisch.

Neben Aleppo dürfte Ihnen nun vor allem wieder Palmyra Sorgen bereiten. Mitte Dezember wurde die eigentlich als gesichert geltende Stadt und ihr Unesco-Weltkulturerbe wieder von der Terrormiliz Islamischer Staat überrannt.

Hatten Sie eine Vorahnung?

Haben Sie Informationen, was derzeit in Palmyra passiert?

Dasselbe Kalkül machte sich auch Russland zu eigen: Bei der pompösen Siegesfeier mit dem St. Petersburger Mariinski-Orchester inszenierte es sich in Palmyras Amphitheater als Retter der Zivilisation.

Aleppo wurde durch Kampfhandlungen beschädigt, Palmyra aus ideologischen Gründen geschändet. Bleibt eine dritte Art der Zerstörung: die durch illegale Grabungen.

Konnten Sie schon beschlagnahmte Stücke zurückfordern?