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«Saadi Ghadhafi kann sich vor der CIA nicht sicher fühlen»

Der nach Niger geflüchtete Diktatoren-Sohn wird dort nicht bleiben können, sagt Maghreb-Experte Beat Stauffer im Redaktion Tamedia-Interview.

Ist am Wochenende mit einem Konvoi im Niger angekommen: Saadi Ghadhafi (hier im Bild von Bodyguards bewacht bei einem Besuch in Australien im Februar 2005).
Ist am Wochenende mit einem Konvoi im Niger angekommen: Saadi Ghadhafi (hier im Bild von Bodyguards bewacht bei einem Besuch in Australien im Februar 2005).
Keystone
Wie andere seiner Brüder auch, wurde Saadi als Playboy wahrgenommen: Saadi Ghadhafi vor einem Bild, das seinen Vater, Muammar al-Ghadhafi, zeigt. (Archiv 2005)
Wie andere seiner Brüder auch, wurde Saadi als Playboy wahrgenommen: Saadi Ghadhafi vor einem Bild, das seinen Vater, Muammar al-Ghadhafi, zeigt. (Archiv 2005)
Keystone
Der Fussballer: Saadi Ghadhafi kickte einst - mit mässigem Erfolg - in Italien.
Der Fussballer: Saadi Ghadhafi kickte einst - mit mässigem Erfolg - in Italien.
Keystone
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Herr Stauffer, Sie kehrten erst vor ein paar Tagen von einem Libyen-Aufenthalt zurück. Stimmt der Eindruck, dass die Rebellen das Land fast gänzlich kontrollieren?

Den rund 100 Kilometer breiten Küstenstreifen kontrollieren die Rebellen mit Ausnahme der Region von Sirte. Und das ist entscheidend. Hier sind die wichtigsten Einrichtungen des Landes, inklusive der Ölraffinerien. Die Ölförderanlagen in der Wüste befinden sich unter der Kontrolle der Rebellen. Im Hinterland gibt es noch ein paar Gebiete, in denen ein paar Tausend Ghadhafi-Getreue ausharren. Aber auch diese müssen früher oder später zur Kenntnis nehmen, dass das Ghadhafi-Kapitel abgeschlossen ist.

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