Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Hilfswerke klagen Glencore an

Der Rohstoffkonzern aus Baar kaufe Kupfer- und Kobalterze, die im Kongo unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut würden, schreiben Fastenopfer und Brot für alle. Glencore widerspricht.

Christof Münger
Schwere Last, die vielleicht wertlos ist: Ein Freischürfer trägt Säcke mit Steinen aus einer offenen Mine bei Lubumbashi. Enthalten die Steine zu wenig Kobalt oder Kupfer, erhält der Mann keinen Lohn.
Schwere Last, die vielleicht wertlos ist: Ein Freischürfer trägt Säcke mit Steinen aus einer offenen Mine bei Lubumbashi. Enthalten die Steine zu wenig Kobalt oder Kupfer, erhält der Mann keinen Lohn.
David Lewis, Reuters

Die Demokratische Republik Kongo liegt auf dem 187. Platz des UNO-Entwicklungsindexes von 187 untersuchten Staaten, 80 Prozent der Kongolesen müssen mit 25 Rappen pro Tag auskommen. Gleichzeitig verfügt das Land über enorme Rohstoffvorkommen. Fast 40 Prozent des weltweit abgebauten Kobalts stammen aus dem Kongo, der ausserdem über 10 Prozent der Kupferreserven verfügt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen