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Sie fotografierte den Tod und das Leben

Ihre Fotos erzählten oftmals mehr, als es Worte vermögen. Nun wurde die deutsche Kriegsberichterstatterin Anja Niedringhaus in Afghanistan von einem Polizisten erschossen. Das Motiv war offenbar Rache.

Fand den Tod in einer afghanischen Polizeistation: Anja Niedringhaus auf einem Bild aus dem Jahr 2005. Ihre Bilder werden ab dem 11. April in der Winterthurer Galerie Coalmine ausgestellt.
Fand den Tod in einer afghanischen Polizeistation: Anja Niedringhaus auf einem Bild aus dem Jahr 2005. Ihre Bilder werden ab dem 11. April in der Winterthurer Galerie Coalmine ausgestellt.
Peter Dejong, Keystone
Afghanische Männer fotografieren kanadische Soldaten des Royal Canadian Regiments auf ihrer Patrouille in Salavat. Als die kanadische Patrouille kurz darauf das Dorf verlässt, wird sie mit Handgranaten angegriffen. (September 2010)
Afghanische Männer fotografieren kanadische Soldaten des Royal Canadian Regiments auf ihrer Patrouille in Salavat. Als die kanadische Patrouille kurz darauf das Dorf verlässt, wird sie mit Handgranaten angegriffen. (September 2010)
Anja Niedringhaus, Keystone
Palästinensische Jugendliche geniessen eine Fahrt auf einem Karussell im Vergnügungspark ausserhalb von Gaza-­Stadt. (März 2006)
Palästinensische Jugendliche geniessen eine Fahrt auf einem Karussell im Vergnügungspark ausserhalb von Gaza-­Stadt. (März 2006)
Anja Niedringhaus, Keystone
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Anja Niedringhaus trat den grössten Gefahren der Welt entgegen. Sie fotografierte Sterben und den Tod, Menschlichkeit und das Leben. Sie gab mit ihren Fotos aus Kriegen den namenlosen Opfern ein Gesicht, in Afghanistan, im Irak, Bosnien und anderswo. Am Freitag wurde sie bei ihrer Arbeit von einem Polizisten erschossen - einen Tag vor der Präsidentenwahl in Afghanistan.

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