Zum Hauptinhalt springen

«Sie haben von sehr brutalen Angriffen des IS berichtet»

1000 Menschen konnten vor wenigen Tagen aus der umkämpften nordsyrischen Kurdenstadt Kobane in den Nordirak fliehen. Ein Helfer aus der Schweiz sprach mit einigen von ihnen.

Rupen Boyadjian
Ein kurdischer Soldat bewacht das Flüchtlingslager Kawergosk (auch Quru Gusik genannt) rund 20 Kilometer östlich von Arbil, dem Hautport der Kurdenregion im Nordirak. (19. Juni 2014)
Ein kurdischer Soldat bewacht das Flüchtlingslager Kawergosk (auch Quru Gusik genannt) rund 20 Kilometer östlich von Arbil, dem Hautport der Kurdenregion im Nordirak. (19. Juni 2014)
Karim Sahib, AFP
1 / 3

Sie sind vor wenigen Tagen aus Arbil im Nordirak zurückgekehrt, wo Sie Flüchtlinge aus dem umkämpften syrischen Kobane angetroffen haben. Wie ging es ihnen?

200 Familien kamen am letzten Mittwoch mitten in der Nacht mit zehn Bussen total erschöpft in der nordirakischen Hauptstadt Arbil an. Einige kamen dort bei Bekannten unter, etwa 750 Personen wurden ins nahe gelegene Flüchtlingslager Kawergosk gebracht. Sie wirkten einerseits ein bisschen verstört, andererseits auch gefasst. In der ersten Nacht schliefen sie auf Matratzen in einer Schule. Denn es regnete, und man konnte die Zelte noch nicht aufstellen. In den Gesprächen danach fand ich, dass sie eine grosse Würde ausstrahlten. Sie behielten auch eine Portion Humor, was mich erstaunt, aber auch gefreut hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen