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Skepsis gegenüber Abkommen mit Boko Haram

In Nigeria sollen heute oder morgen die entführten Mädchen freikommen. Es ist jedoch unklar, ob es zwischen Regierung und Terroristen überhaupt einen Deal gibt.

Von Johannes Dieterich, Johannesburg
Die Presse spekuliert: Zeitungsauslage in der nigerianischen Hauptstadt Abuja. Foto: Reuters
Die Presse spekuliert: Zeitungsauslage in der nigerianischen Hauptstadt Abuja. Foto: Reuters

Ein von der nigerianischen Regierung am Freitag überraschend bekannt ge­gebenes Abkommen mit der extre­mis­tischen Boko-Haram-Sekte ist übers ­Wochenende wieder infrage gestellt worden. In fünf verschiedenen An­griffen, die die Handschrift der radikalen islamischen Sekte trugen, kamen im Nordosten Nigerias erneut Dutzende von Personen ums Leben – ein krasser Widerspruch zu den Behauptungen des nigerianischen Präsidentenamts, Boko Haram habe sich am Donnerstag zu ­einem Waffenstillstand und der Frei­lassung der vor einem halben Jahr entführten 219 Mädchen bereit erklärt.

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